DBV - Deutscher Baseball und Softball Verband

dbv-logo Zum ersten Mal wurde Baseball einem größeren deutschen Publikum als Demonstrationswettbewerb bei den Olympischen Spielen 1936 vorgestellt. Obwohl das einzige (!) Spiel vor einer riesigen Kulisse im Berliner Olympiastadion (man sprach von 100.000 Zuschauern) stattfand, versank dieser Sport wieder im Vergessen. Mit den Amerikanern als Besatzungsmacht nach dem 2. Weltkrieg kam der Baseball erneut nach Deutschland. Doch das Spiel blieb der Masse der Bevölkerung unverständlich. Doch da die amerikanischen Streitkräfte in einer Liga, die sich über ihre gesamte Besatzungszone erstreckte, ihre Meisterschaften austrugen, wurde unter den auch deutschen - meist jugendlichen - Zuschauern das Interesse geweckt, selbst Baseball zu spielen. So gab es 1948 140 Jugendmannschaften und 1949 gab es mit den Frankfurt Juniors den ersten deutschen Verein.
Am 05.12.1950 wurde in Heidelberg die Amateur Baseball-Föderation Deutschland (ABFD) gegründet. 1980 auf dem Verbandstag in Mannheim erfolgte die Namensänderung in Deutscher Baseball und Softball Verband (DBV).

1988 kam es wegen Meinungsverschiedenheiten zur Gründung eines Konkurrenzverbandes - Baseball Bund Deutschland (BBD). Zwar schloss sich dem BBD neben einzelnen Vereinen der gesamte hessische Verband an, doch schon 1989 löste sich der BBD wieder auf.

Präsidenten

05.12.1950 - 27.01.1952 Wilfried Schmidt (Marburg)
27.01.1952 - 1953 Albrecht Rüdiger (Bad Homburg)
1953 - 1957 Alfred Buchner (Frankfurt)
1957 - 1982 Richard Kermas (Mannheim)
1982 - 1984 Gerhard Baur (München)
1984 - 1988 Klaus Fritsche (Köln)
1988 - 18.03.2001 Martin Miller (Ingolstadt)
18.03.2001 - 31.03.2007 Frank Wagner (München)
31.03.2007 - 15.11.2014 Michael Hartmann (Mainz)
15.11.2014 - Mirko Heid (Bonn)


BBD
1988 - 1989 Claus Helmig (Mannheim)

Letzte Änderung: 08.01.2015